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Amtliche Abkürzung:ThürJagdNPHVO
Fassung vom:18.07.2014
Gültig ab:29.08.2014
Dokumenttyp: Verordnung
Quelle:Wappen Thüringen
Gliederungs-Nr:-
Thüringer Verordnung
über die Ausübung der Jagd im Nationalpark Hainich
(ThürJagdNPHVO)
Vom 18. Juli 2014

§ 3
Regelungen zur Jagdausübung

(1) Die Jagdausübung erfolgt in der Zeit vom 1. September bis 15. Januar.

(2) In dem von der Außengrenze des Nationalparks gemessenen 400 m breiten Randbereich der Schutzzone 1 und in der Schutzzone 2 nach der Thüringer Verordnung zur Änderung der Größe und Gliederung der Schutzzonen im Nationalpark Hainich vom 26. Juni 2009 (GVBl. S. 631) in der jeweils geltenden Fassung gilt:

1.

die Jagdausübung ist auf Schalenwild, Marderhund und Waschbär beschränkt,

2.

die Fallenjagd auf Schalenwild ist unzulässig,

3.

die Kirrung ist zulässig; die Standorte der Kirrung bedürfen der Zustimmung der Nationalparkverwaltung.

(3) In der nicht durch Absatz 2 erfassten Fläche der Schutzzone 1 gilt:

1.

die Jagdausübung ist auf Schalenwild beschränkt,

2.

die Jagdausübung ist auf die Form des Gemeinschaftsansitzes und der Bewegungsjagd beschränkt und hat intervallartig zu erfolgen, d. h., sie ist auf der jeweils bejagten Fläche auf drei Tage in Folge beschränkt und darf nicht vor Ablauf einer nachfolgenden Ruhezeit von 14 Tagen wieder aufgenommen werden,

3.

die Einzeljagd ist, ausgenommen der erforderlichen Nachsuche, unzulässig,

4.

das Aufstellen von Jagdböcken oder Erdschirmen für die Bewegungsjagd sowie das Freischneiden des zugehörigen Schussfeldes bedürfen der Zustimmung der Nationalparkverwaltung; das Aufstellen sonstiger Jagdeinrichtungen ist unzulässig,

5.

Kirrung und Fallenjagd sind unzulässig.

(4) Auf der UNESCO-Weltnaturerbe-Fläche ruht die Jagd.

(5) Behördliche Anordnungen nach dem Thüringer Tierseuchengesetz in der Fassung vom 30. März 2010 (GVBl. S. 89) in der jeweils geltenden Fassung bleiben unberührt.

(6) Ausnahmen von den Regelungen in den Absätzen 1 bis 3 können auf Antrag des Jagdausübungsberechtigten von der Nationalparkverwaltung im Einvernehmen mit der unteren Jagdbehörde zugelassen werden, sofern die dort genannten jagdlichen Regelungen nicht ausreichen, um den in § 1 Satz 3 genannten Zweck zu erfüllen.

(7) Ausnahmen von den Regelungen in den Absätzen 1 bis 3 können durch die Nationalparkverwaltung im Einvernehmen mit der unteren Jagdbehörde zugelassen werden, sofern innerhalb des Nationalparks der gesunde Bestand heimischer Tierarten gefährdet ist und insbesondere der Schutz von Tierarten ungesichert ist, deren Bestand bedroht erscheint.

(8) Für das Verwaltungsverfahren nach den Absätzen 6 und 7 werden keine Kosten (Gebühren und Auslagen) erhoben.

 


Abkürzung Fundstelle Diesen Link können Sie kopieren und verwenden, wenn Sie immer auf die gültige Fassung der Vorschrift verlinken möchten:
http://www.landesrecht.thueringen.de/jportal/?quelle=jlink&query=HainichNatPJagdV+TH+%C2%A7+3&psml=bsthueprod.psml&max=true


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